Kennst du das?
Dein Kalender ist voll, deine To-Do-Liste endlos und trotzdem hast du am Ende des Tages das Gefühl: So richtig weitergekommen bin ich nicht.
Viele Selbstständige und Unternehmer versuchen, alles selbst zu stemmen. Doch genau das ist der Grund, warum sie im Hamsterrad steckenbleiben.
Der Weg raus? Delegation.
Aber welche Aufgaben gibst du zuerst ab und welche solltest du unbedingt selbst behalten? Genau darum geht es in dieser Checkliste.

Aufgaben, die du sofort abgeben solltest ✅
1. Routinetätigkeiten ohne strategischen Hebel
Alles, was keinen direkten Beitrag zu Wachstum oder Kundenbindung leistet, darf weg von deinem Schreibtisch.
👉 Beispiele: Kalenderpflege, Standard-E-Mails beantworten, Rechnungen erstellen.
2. Wiederkehrende einfache Aufgaben
Wenn du Aufgaben regelmäßig erledigst, die keine besonderen Fähigkeiten erfordern, sind sie ein klarer Delegationskandidat.
👉 Beispiele: Datenpflege im CRM, Dokumente sortieren, Social-Media-Postings einplanen.
3. Aufgaben, die dich mental blockieren
Jeder hat To-Dos, die man endlos vor sich herschiebt. Allein die Gedanken daran rauben Energie, selbst wenn die Aufgabe nur 15 Minuten dauert.
👉 Beispiel: Angebotsvorlagen anpassen, Dokumente nachfassen.
4. Tätigkeiten, die andere effizienter erledigen können
Vielleicht kannst du eine Aufgabe grundsätzlich selbst, aber jemand anderes macht sie doppelt so schnell oder präzise.
👉 Beispiel: Grafik-Design, Buchhaltung, IT-Support.
Aufgaben, die du selbst behalten solltest ✨
1. Strategische Entscheidungen
Die Richtung für dein Unternehmen kann dir niemand abnehmen. Themen wie Positionierung, Preisgestaltung oder Produktentwicklung gehören zu dir.
2. Kundenakquise & -bindung
Der direkte Draht zu deinen Kunden ist ein Erfolgsfaktor. Beziehungen aufzubauen und zu pflegen bleibt deine Aufgabe, auch wenn du Teile des Prozesses vorbereiten lässt.
3. Aufgaben mit besonderem Kontextwissen
Manche Dinge sind (noch) zu individuell, um sie zu delegieren. Das kann sich mit klaren Prozessen ändern, aber gerade am Anfang ist dein Know-how gefragt.
4. Persönlicher Markenaufbau
Ob Podcast, Blog oder LinkedIn – dein Gesicht und deine Stimme sind Teil deiner Marke. Auch wenn dir jemand bei der Umsetzung hilft, die Botschaft kommt von dir.
Mini-Checkliste für dich 📝
Frage dich bei jeder Aufgabe:
Macht diese Aufgabe mein Business wirklich größer?
Bin ich die einzige Person, die sie machen muss?
Raubt sie mir Energie, die ich für wichtigere Dinge brauche?
Wenn du zwei Mal „Nein“ oder einmal „Ja“ sagst, dann ist es ein Kandidat fürs Delegieren.
Fazit: Mehr Freiraum durch kluge Delegation
Delegieren ist kein Luxus, sondern ein Hebel.
Indem du die richtigen Aufgaben abgibst, gewinnst du Zeit, Energie und Fokus für das, was dein Business wirklich voranbringt: Kunden, Wachstum und eine klare Strategie.
👉 Mein Tipp: Fang klein an. Wähle eine einzige Aufgabe, die du diese Woche abgibst und spüre, wie viel leichter dein Alltag wird.
Erkennst du dich in diesem Szenario wieder?
Dann lass uns sprechen. Gemeinsam finden wir heraus, welche Aufgaben du sofort abgeben kannst und wie du mehr Freiraum für Strategie und Wachstum gewinnst.
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